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Chiro = Hand und Praxis = TätigkeitChiro = Hand und Praxis = Tätigkeit

 

 physiotherapeutische Übungen beim Pferd, auch mit Anleitungen für den Besitzerphysiotherapeutische Übungen beim Pferd, auch mit Anleitungen für den Besitzer

 

 

Chiropraktische Untersuchung der Kreuzbeinspitze beim HundChiropraktische Untersuchung der Kreuzbeinspitze beim Hund

 

 

Chirokpraktische Untersuchung der Wirbelsäule beim PferdChirokpraktische Untersuchung der Wirbelsäule beim Pferd

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chiropraktik

Das Wort ‚Chiropraktik‘ kommt aus dem Altgriechischem und bedeutet Chiro = Hand und Praxis = Tätigkeit.  Sie ist im späten 19. Jahrhundert entwickelt worden und ist eine manuelle Behandlungsmethode zur Gesunderhaltung und Behandlung von Bewegungsstörungen und deren Folgen.

Häufig wird der Begriff „Blockade“ verwendet. Der Chiropraktiker versteht darunter einen Subluxationskomplex. Dies ist eine funktionelle Fehlstellung eines Wirbels bzw. die Einschränkung der Beweglichkeit seiner Zwischenwirbelgelenke und somit auch eine Störung der austretenden Nervenstränge.  Im Zentrum steht die gestörte Funktion der Wirbelsäule und die Auswirkungen dieser Störung auf das Nervensystem und somit auf den gesamten Organismus. Liegt ein Subluxationskomplex vor, so hat dies Auswirkungen auf das Nervensystem und auf die Muskulatur. Folgen sind Störungen der Informationsweiterleitung bis hin zu verminderten Organfunktionen.

 

Meist erkennen Sie Subluxationskomplexe an folgenden Symptomen

  • Akute Rückenschmerzen
  • Reduzierte Leistungsfähigkeit, Bewegungsunlust, Unwilligkeit
  • Überempfindlichkeit, Schnappen und Anlegen der Ohren bei Berührungen, Hochheben der Gliedmaßen
  • Verhaltensveränderungen

 

Speziell beim Kleintier:

  • immer wiederkehrende Ohrentzündungen, Analdrüsenentzündungen
  • Harnträufeln (Inkontinenz)
  • Leckekzem an den Pfoten / Beinen
  • unspezifische Lahmheiten, Pass- Gang, schleppender Gang, abgeschliffene Krallen
  • nach Operationen, langen Lahmheitsphasen
  • bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. HD, ED, Arthrose)
  • prophylaktisch

 

 

Speziell beim Pferd:

  • Schwierigkeiten in der Versammlung oder in den Seitengängen
  • Taktfehler, Unreinheit der Gänge, Steifheit in Biegung und Stellung
  • Schwierigkeiten sich vorwärts abwärts zu strecken
  • Verkürzter Schritt einer oder mehrerer Beine
  • Widersetzlichkeit unter dem Reiter, Versuch, sich dem Reiter zu entziehen
  • bei chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Spat, Hufrolle, Arthrose)
  • nach langer Rehabilitation nach Verletzungen
  • immer wieder auftretende Koliken
  • Lahmheiten (in Zusammenarbeit mit dem Haustierarzt)
  • nach Geburten; auch Fohlenbehandlung
  • Prophylaktisch in allen Fällen, ob Sportpferd oder Familienpferd

 

Bei der chiropraktischen Behandlung werden die komplette Wirbelsäule und die Gliedmaßen auf vorhandene Einschränkungen der Beweglichkeit ihrer einzelnen Gelenke untersucht. Wird eine Subluxationskomplex (Bewegungseinschränkung eines Gelenkes) diagnostiziert, wird das betroffene Gelenk gezielt chiropraktisch behandelt. Die Korrektur erfolgt mit einem sehr schnellen und kurzen Impuls, der mit den Händen oder Fingern direkt am entsprechenden Gelenk ausgeführt wird. Ziel ist eine optimale Beweglichkeit und Nervenfunktion sowie ein uneingeschränkter Informationsaustausch zwischen Gehirn und allen Organen des Körpers.

Für die korrekte chiropraktische Untersuchung und Behandlung ist Detailwissen in Anatomie, Physiologie und Biomechanik Grundvoraussetzung, die durch das Veterinärmedizinstudium gewährleistet wird. Sie sollten sich daher immer an einen Tierarzt wenden, der zusätzlich noch die Weiterbildung bei einer anerkannten Weiterbildungsstätte gemacht hat.

Die Chiropraktik ersetzt nicht die traditionelle Veterinärmedizin. Sie bietet jedoch bei Funktionsstörungen aller Gelenke und innerer Organe sowie bei akuten und chronischen Schmerzzuständen mechanischen Ursprungs eine sinnvolle Erweiterung der schulmedizinischen Therapiemöglichkeiten.